Neuromuskuläre Stimulation

Das Applizieren der definierten mechanischen Schwingung über einen oszillierenden Aktuator spricht die adaptiv-sensiblen Nervenzellen im Bindegewebe an und kann zu einer Verbesserung des pH-Wertes des interzellulären Raumes und damit zur Clearens und Entschlackung führen; das fördert die Optimierung der Transitstrecke für Zellbotenstoffe und Stoffwechselendprodukte, führt zur Verbesserung des Muskel-Gelenkzusammenspiels, optimiert die Funktion des lymphatischen Systems und verbessert die Mikrozirkulation. Die Regulation des Tonus von kontrahierenden Strukturen, die Sicherung der Gleitfähigkeit von Bindegewebe gegenüber anderen Geweben sowie die Beeinflussung des sensorischen Systems wird damit begünstigt und stimuliert die zellbiologische Regulation des Körpers.


Das taktiele System (tastsensible Zellen unter der Hautoberfläche) des Körpers kann Berührungen verschiedener Art erkennen und umsetzen. Diese Zellen befinden sich dicht unter der Hautoberfläche vor allem im Bindegewebe und leiten die empfundenen Reize weiter oder setzen diese sofort in Reaktion z.B. Entspannung um. Diese Fähigkeit nutzt die NeuroStim® Behandlung:


A – Merkel Körperchen: spüren länger anhaltenden Druck


B – Ruffini Körperchen: melden Dehnung der Hau, vor allem des Fasziengewebes


C – freie Nervenenden: Mechanorezeptoren, die Druck unterschiedlicher Stärke registrieren und Schmerz, Kälte, Wärme detektieren


D – Meissner-Zellen: erfassen kurzzeitige Berührung


E – Pacini-Körperchen: messen die Eindellung größerer Hautareale sowie wechselnden Druck (Vibration) an Muskel-Sehenübergang und Faszie

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